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LinkedIn-Beitrag vom 11. August 2026

Dr. Christof Schürmann

Ihr halbes Autorenleben steht greifbar im Regal. Für die eine Stelle blättern Sie Stunden.

Sie sitzen an einem neuen Kapitel, der Absatz will nicht rund werden, und Sie wissen genau, dass Sie diesen einen Gedanken vor Jahren schon einmal sauber auf den Punkt gebracht haben. Nur wo? In welchem Buch, in welchem Aufsatz, auf welcher alten Aufnahme das war, wissen Sie nicht mehr.

Also legen Sie das Kapitel beiseite und arbeiten sich durch Ihr eigenes Werk. Buch für Buch, ein Transkript nach dem anderen, Sie lesen quer und überfliegen Kapitel, bis Sie die bestimmte Stelle endlich wiederfinden. Was Sie mit einer gezielten Frage sofort hätten, kostet Sie so den halben Nachmittag.

Das Werk ist vollständig da. Jede Seite lesbar und jedes Wort längst festgehalten. Und trotzdem legt es Ihnen die belegte Antwort auf Ihre konkrete Frage nicht von selbst auf den Tisch. Es schweigt, bis Sie es selbst wieder aufschlagen.

Was zwischen „alles liegt vor” und „auf meine Frage kommt eine belegte Antwort zurück” fehlt, ist ein lokales Wissensarchiv, das Sie befragen können, statt es nur durchzublättern.

Ihr Werk ist lesbar. Aber: befragbar ist es nicht! Und in genau diesem Zustand liegen bis heute die meisten Lebenswerke.

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Ich bin Dr. Christof Schürmann und begleite Fachautoren bei quellenbasierten Sachbüchern. Das Thema kommt aus zwei Richtungen: aus Gesprächen mit Autoren, die den Zugriff auf ihr eigenes Werk verloren haben, und aus der Marktlage bei wissenschaftlichen Literaturdatenbanken. Woran ich arbeite: eine Arche für eigene und fremde Quellen, lokal auf dem eigenen Rechner, mit KI befragbar.

#Sachbuch

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