Die KI hat wieder nur das Beispiel kopiert. Das ist nicht intelligent, das ist faul.
Vorige Woche saß ich mit einer Programmleiterin zusammen, die frustriert auf ihren Bildschirm starrte. Ihr KI-Tool sollte Zielgruppen für ein neues Gesundheitsbuch analysieren. Stattdessen bekam sie generische Listen mit „Key Decision Makers” - copy-paste aus irgendeinem Template.
Das Tal-Erlebnis par excellence: Stundenlang zwischen verschiedenen Tools hin und her kopieren, manuell nachbessern, trotzdem nur oberflächliche Ergebnisse.
Dann der Wendepunkt. Ich zeigte ihr meine Berghütten-Philosophie in Aktion:
Statt die KI als „Formularausfüller” zu nutzen, orchestrierten wir einen intelligenten Workflow. Der KI-Agent analysierte nicht nur die Buchinformationen, sondern leitete kontextspezifische Erkenntnisse ab: Welche Gesundheitsorganisationen könnten interessiert sein? Welche Fachzeitschriften passen thematisch? Welche Influencer sprechen diese Zielgruppe an?
Die Berghütte: Klarheit durch intelligente Ableitung statt stumpfes Kopieren.
Das Ergebnis? Aus einem generischen „Gesundheitsmarkt” wurde eine präzise Landkarte mit 15 konkreten Ansprechpartnern, drei Kooperationsideen und einer maßgeschneiderten Marketingstrategie. Human-in-the-Loop bedeutete: Sie behielt die Kontrolle, die KI dachte mit.
In 4 Wochen statt 4 Monaten zur funktionierenden Zielgruppenstrategie.
Die Programmleiterin fasste es perfekt zusammen: „Endlich eine KI, die denkt, nicht nur tippt.”
Wie nutzt ihr KI in euren Verlagen - als Kopierer oder als strategischen Denker?