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LinkedIn-Beitrag vom 18. Mai 2026

Dr. Christof Schürmann

Warum schreiben unsere Autoren noch manuell Exposés, wenn KI-Agenten das in 20 Minuten erledigen könnten?

Ein Verlagsleiter brachte es letzte Woche auf den Punkt. Sein Problem: Talentierte Autoren scheitern bereits am Exposé. Brillante Buchideen verschwinden in schlecht strukturierten 15-Seiten-Dokumenten.

Im Tal herrschte das übliche Chaos: Autoren kämpfen wochenlang mit Exposé-Vorlagen. Das Lektorat korrigiert dieselben Strukturfehler immer wieder. Programmleiterinnen verlieren potenzielle Bestseller, weil das Exposé die Geschichte nicht transportiert.

Meine persönliche Erfahrung mit diesem konkreten Problem führte mich zur Berghütten-Philosophie: Statt einzelner KI-Prompts orchestrierte ich einen mehrstufigen Workflow. Ein KI-Agent analysiert zunächst die Rohidee, ein zweiter entwickelt die Zielgruppenanalyse, ein dritter strukturiert das finale Exposé.

In der Berghütte entstand Klarheit: Autoren beschreiben ihre Buchidee in einem 10-minütigen Gespräch. Generative KI wandelt das in ein professionelles Exposé um - mit allen Elementen, die Verlage brauchen. Der Autor behält die kreative Kontrolle, die KI übernimmt die Struktur.

Das Ergebnis? Der Verlag implementierte diesen Workflow in 4 Wochen statt 4 Monaten. Autoren fokussieren sich aufs Schreiben, nicht auf Formatvorlagen. Das Lektorat bekommt strukturierte, durchdachte Exposés.

Human-in-the-Loop bleibt zentral: Die kreative Vision kommt vom Autor, die KI orchestriert nur den Prozess.

Wie unterstützt ihr eure Autoren beim Exposé-Schreiben?

Grafik zum Beitrag vom 18. Mai 2026