Warum schreiben unsere Autoren noch manuell Exposés, wenn KI-Agenten das in 20 Minuten erledigen könnten?
Ein Verlagsleiter brachte es letzte Woche auf den Punkt. Sein Problem: Talentierte Autoren scheitern bereits am Exposé. Brillante Buchideen verschwinden in schlecht strukturierten 15-Seiten-Dokumenten.
Im Tal herrschte das übliche Chaos: Autoren kämpfen wochenlang mit Exposé-Vorlagen. Das Lektorat korrigiert dieselben Strukturfehler immer wieder. Programmleiterinnen verlieren potenzielle Bestseller, weil das Exposé die Geschichte nicht transportiert.
Meine persönliche Erfahrung mit diesem konkreten Problem führte mich zur Berghütten-Philosophie: Statt einzelner KI-Prompts orchestrierte ich einen mehrstufigen Workflow. Ein KI-Agent analysiert zunächst die Rohidee, ein zweiter entwickelt die Zielgruppenanalyse, ein dritter strukturiert das finale Exposé.
In der Berghütte entstand Klarheit: Autoren beschreiben ihre Buchidee in einem 10-minütigen Gespräch. Generative KI wandelt das in ein professionelles Exposé um - mit allen Elementen, die Verlage brauchen. Der Autor behält die kreative Kontrolle, die KI übernimmt die Struktur.
Das Ergebnis? Der Verlag implementierte diesen Workflow in 4 Wochen statt 4 Monaten. Autoren fokussieren sich aufs Schreiben, nicht auf Formatvorlagen. Das Lektorat bekommt strukturierte, durchdachte Exposés.
Human-in-the-Loop bleibt zentral: Die kreative Vision kommt vom Autor, die KI orchestriert nur den Prozess.
Wie unterstützt ihr eure Autoren beim Exposé-Schreiben?