„KI ist kein Orakel” - das musste ich gestern schmerzhaft lernen.
Ein Solution Architect fragt mich nach aktuellen Entwicklungen in der KI-Regulierung. Ich stelle ChatGPT die Frage - und bekomme eine detaillierte Analyse zu Ereignissen vom 28.02.2025.
Moment mal. Wir haben Januar 2025.
Die KI hatte „halluziniert” - spekulative Inhalte als Fakten präsentiert. Ein klassischer Fall von: Garbage in, Garbage out.
Also habe ich nachgesteuert: Konkrete, aktuelle Nachrichtenlinks von Welt und Taz eingefügt. Das Ergebnis? Eine völlig andere, faktisch korrekte Analyse. Vorher Spekulation, nachher präzise Insights.
Das ist der Kern von Agentic Leadership: KI nicht blind vertrauen, sondern aktiv steuern.
Als Solution Architect kennen Sie das Problem: Teams implementieren KI-Tools und nehmen jeden Output als gegeben hin. Gefährlich. Die Lösung liegt nicht in besserer KI, sondern in besserer menschlicher Steuerung.
Meine drei Regeln für KI-Interaktion:
1. Immer Quellen validieren
2. Bei unplausiblen Antworten nachbohren
3. Eigene Daten und Kontext einbringen
Die KI wird nicht schlauer - aber Ihre Steuerung kann präziser werden. Das macht den Unterschied zwischen KI-Konsument und KI-Leader aus.
Wie validieren Sie KI-Outputs in Ihren Architekturen? Welche Kontrollmechanismen haben sich bewährt?